Mumps – Ursachen, Symptome, Verlauf, Impfung & Behandlung

Mumps wird in der medizinischen Fachterminologie als „Parotitis epidemica“ bezeichnet. Charakteristisch ist eine Entzündung sowie Schwellung der Ohrspeicheldrüsen seitlich am Kopf beziehungsweise am Hals.

Kinder erkranken besonders häufig an Mumps, doch auch bei Jugendlichen und Erwachsenen kann es zu dieser Infektionserkrankung kommen. Die Ursachen der Krankheit sind nicht behandelbar, die Symptome lassen sich jedoch sehr gut lindern. In den meisten Fällen heilt diese Erkrankung völlig komplikationsfrei und ohne Spätfolgen von ganz alleine aus.

Erfahren Sie hier mehr über die Ansteckung, die Krankheitssymptome, mögliche Komplikationen, Diagnose sowie die Behandlung.

Ansteckung und Übertragung durch Virus

Mumps ist eine hochansteckende virale Erkrankung, die auf der ganzen Welt auftritt. Die Übertragung der krankmachenden Erreger erfolgt vor allem über die Tröpfcheninfektion, das heißt, dass infizierte Personen beim Sprechen, Husten oder Niesen kleinste Speichel-Partikel in der Luft verteilen, die das mumpsauslösende Virus enthalten. Indem andere Menschen diese Speichel-Tröpfchen einatmen, kann es zu einer Infektion kommen.

Mumps kann aber auch über den direkten Speichelkontakt, zum Beispiel beim Küssen, übertragen werden.

Eine Übertragung der Viren über kontaminierte Gegenstände kommt eher selten vor. Das kann beispielsweise passieren, wenn eine gesunde Person dasselbe Besteck oder dieselbe Tasse wie eine infizierte Person benutzt.

Wer schon einmal eine Mumps-Erkrankung durchgemacht hat, ist in der Regel immun gegen die Krankheitserreger, das heißt, dass es nicht zu einem erneuten Ausbruch der Erkrankung kommen kann. Die Infektion mit dem Virus führt also im Allgemeinen zu einer sogenannten lebenslangen Immunität.

Besonders häufig erkranken Kinder zwischen dem fünften und dem neunten Lebensjahr an Mumps. Aus diesem Grund gehört diese Viruserkrankung genau wie die Masern, die Windpocken und die Röteln zu den klassischen Kinderkrankheiten. Mumps kann zudem ganzjährig auftreten, die meisten Fälle werden jedoch in den Winter- und Frühlingsmonaten registriert.

Wie lange ist Mumps ansteckend?

Zwei Tage vor dem Beginn der Erkrankung sowie bis zu vier Tage danach sind die infizierten Patienten am ansteckendsten.

Grundsätzlich kann eine an Mumps erkrankte Person das Virus bis zu sieben Tage vor sowie neun Tage nach dem charakteristischen Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen an andere weitergeben. Auch infizierte Menschen, die selbst keinerlei Krankheitsanzeichen äußern, können das Mumps-Virus auf andere Mitmenschen übertragen.

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Sobald eine Infektion mit dem Mumps-Virus stattgefunden hat, dauert es einige Zeit, bis sich die ersten Krankheitssymptome äußern. In einigen Fällen können auch gar keine Symptome auftreten. Die sogenannte Inkubationszeit – also die Zeitspanne zwischen der Infektion mit dem Erreger und dem tatsächlichen Ausbruch der Erkrankung- liegt in der Regel zwischen 12 und 25 Tagen.

In den meisten Fällen vergehen jedoch 16 bis 18 Tage zwischen der Ansteckung mit den Viren und dem Ausbruch der Infektionskrankheit.

Welcher Erreger steckt hinter der Mumps-Erkrankung?

Der Krankheitserreger, der eine Mumps-Erkrankung auslöst, heißt in der medizinischen Fachsprache Paromyxovirus parotitis. Er gehört zur Gattung und Familie der Paramyxoviren: Zu diesen gehören beispielsweise auch die Erreger, die eine Masern-Erkrankung hervorrufen.

Mumps Erreger, Virus

Symptome und Krankheitsverlauf

Nicht bei allen infizierten Personen zeigen sich Krankheitsanzeichen: Bei höchstens sechs von zehn Infizierten kommt es zu deutlichen Beschwerden.

Die ersten Symptome sind dabei noch recht unspezifisch: Es kommt zum Beispiel zu Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen sowie zu Appetitlosigkeit. Die meisten Patienten beschreiben ein allgemeines Krankheitsgefühl, fühlen sich unwohl, erschöpft und sehr schlapp.

Das Mumps Virus dringt in die Mundspeicheldrüsen ein, sodass es in einigen Fällen auch zu einer Mundtrockenheit sowie zu Schluckbeschwerden kommen kann.

Insbesondere bei kleinen Kindern, die das fünfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ähnelt Mumps häufig einem einfachen grippalen Infekt, also einer Erkältung. Hier kommt es dann zu erkältungstypischen Symptomen wie zum Beispiel leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen und Gliederschmerzen. Bei sehr kleinen Kindern, die das zweite Lebensjahr noch nicht vollendet haben, verläuft die Infektionserkrankung in sehr vielen Fällen auch komplett ohne erkennbare Symptome.

  • Ein bis zwei Tage nach dem Beginn der Krankheit beginnt das charakteristische entzündliche Anschwellen der Ohrspeicheldrüsen, der sogenannten Parotitis.
  • Die sogenannte Glandula parotis, die paarige Ohrspeicheldrüse liegt an den beiden Gesichtsseiten und reicht vom Jochbogen auf Ohrenhöhe bis zum Kieferwinkel. Bei Mumps schwellen im Allgemeinen beide Ohrspeicheldrüsen an: Es kann vorkommen, dass die eine Ohrspeicheldrüse etwas früher als die andere anschwillt. Nur sehr selten ist lediglich eine der beiden Drüsen angeschwollen.
  • Die Schwellung im Hals- und Wangenbereich führt zu den charakteristischen „Hamsterbäckchen“, die sich vor allem bei Kindern sehr gut beobachten lassen. Diese Schwellung klingt aber in den meisten Fällen innerhalb einer Woche wieder ab.

Die Schwellung der Ohrspeicheldrüsen ist grundsätzlich mit Schmerzen verbunden: Durch den Druck auf den Gehörgang kommt es zu den sehr unangenehmen Schmerzen im Ohr. Selbst das Öffnen des Mundes oder das Kauen des Essens kann Schmerzen bereiten. In sehr schwierigen Verläufen und Fällen können die betroffenen Patienten nur Flüssignahrung aufnehmen, so zum Beispiel Brei, Püree oder Suppen.

Bei einigen erkrankten Personen kommt es zusätzlich zur Anschwellung der Ohrspeicheldrüsen auch noch zu einer Anschwellung der paarigen Speicheldrüsen unter der Zunge oder im Unterkiefer.

Auch benachbarte Lymphknoten können sich manchmal noch vergrößern.

Welche möglichen Komplikationen können auftreten?

Im Allgemeinen verläuft eine Mumps-Erkrankung bei Kindern harmlos und heilt ohne spätere Folgen aus. Wenn jedoch die Infektion zu einem späteren Lebenszeitpunkt erfolgt, kann es zum Teil zu schwerwiegenden Komplikationen kommen:

Meningitis

So kann beispielsweise eine Entzündung der Hirnhäute auftreten. Diese Komplikation ist bei Kindern die am häufigsten vorkommende: Rund drei bis zehn Prozent aller mit Mumps-Viren infizierten Kinder sind hiervon betroffen.

Charakteristische Symptome einer Meningitis sind starke Kopfschmerzen in Kombination mit einer Nackensteifheit. Wenn auch das Gehirngewebe betroffen ist, sprechen Mediziner von einer Enzephalitis: Diese tritt im Rahmen einer Mumps-Erkrankung jedoch nur äußerst selten auf.

Wenn die Hirnnerven in Mitleidenschaft gezogen werden, kann es in schlimmeren Fällen sogar zu einer Schwerhörigkeit oder gar einer Taubheit kommen.

Orchitis

Hinter diesem medizinischen Fachbegriff steht eine Entzündung der Hoden. Befallen die Mumps-Viren nach der Pubertät die Hosen, so kann das im schlimmsten Fall sogar zu einer späteren Zeugungsunfähigkeit führen. Bei jungen Männern kommen Hodenentzündungen recht häufig vor: Rund jeder Dritte ist von einer solchen Erkrankung betroffen.

Auch bei jungen Mädchen und Frauen kann ein Befall der Eierstöcke zu einer Unfruchtbarkeit führen. Allerdings leiden Frauen unter einer solchen Entzündung wesentlich seltener als Männer.

Mumps und Schwangerschaft

Sehr viele Frauen haben große Angst, dass eine Infektion mit Mumps-Viren während den Monaten der Schwangerschaft auf das ungeborene Baby übergehen kann.

Eine solche Infektion erhöht aber weder das Risiko für eine Fehlgeburt noch für etwaige kindliche Fehlbildungen. Das ungeborene Kind im Mutterleib ist davon also nicht betroffen.

Symptome auf einen Blick

Rund ein Viertel aller Mumps-Erkrankungen läuft völlig unbemerkt ab, das heißt, dass die Betroffenen nur gering ausgeprägte oder sogar überhaupt keine Symptome zeigen. In den allermeisten Fällen zeigen sich jedoch nach 12 bis 25 Tagen folgende Krankheitsanzeichen:

  • Mundtrockenheit
  • Gliederschmerzen und Kopfschmerzen
  • Schluckbeschwerden
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit und ausgeprägte Müdigkeit
  • Schwellung der Ohrspeicheldrüsen in Kombination mit dicken Hamsterbäckchen
  • Ohrenschmerzen
  • Leicht abstehende Ohrläppchen
  • Bauchschmerzen
  • Schwellung der Lymphknoten
  • Erbrechen und Übelkeit.

Wie erfolgt die ärztliche Diagnose?

Besteht ein Krankheitsverdacht wird der behandelnde Arzt zunächst einmal versuchen, die Diagnose auf Grundlage des typischen Krankheitsverlaufs sowie der vorhandenen Beschwerden zu stellen. Ein Hauptindiz für eine mögliche Infektion mit dem Mumps-Virus ist hierbei die Schwellung der Ohrspeicheldrüsen, der Parotitis.

Wenn eine solche Schwellung komplett fehlt, wird der Arzt ein wenig Blut abnehmen. Auch ein Abstrich der Rachenschleimhaut ist in solchen Fällen üblich und sinnvoll. Im Labor untersuchen die medizinischen Fachexperten diese Proben auf spezielle Antikörper, die der Organismus des Kindes gegen die Mumps Viren bildet. Finden solche Antikörper, dann gilt der Krankheitsverdacht als bestätigt.

Wie sieht die Behandlung einer Mumps-Erkrankung aus?

Wenn es zu Schwellungen im Wangenbereich und zu Fieber kommt, sollte unbedingt ein Kinder- oder Allgemeinarzt aufgesucht werden. Ein Arztbesuch ist auf jeden Fall unumgänglich, wenn das Kind länger als eine Woche unter Fieber leidet oder die Körpertemperatur nach zwei bis drei Wochen erneut ansteigt. Dasselbe gilt bei starken Bauchbeschwerden und Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Erbrechen: Diese Symptome können auf eine Hirnhautentzündung hindeuten, die unter Umständen in einem Krankenhaus stationär behandelt werden muss.

Bei der Behandlung einer Mumps-Erkrankung steht immer die Linderung der Beschwerden im Fokus, die Infektionsursache selbst ist nicht zu beeinflussen.

Bei Fieberbeschwerden helfen beispielsweise viel Ruhe sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Aber einer Körpertemperatur von 38,5 Grad Celsius kann nach Absprache mit dem behandelnden Arzt auch ein fiebersenkendes Arzneimittelpräparat zur Anwendung kommen. Als Hausmittel haben sich kalten Wadenwickel sehr bewährt.

Bei schmerzenden Ohrspeicheldrüsen kann ebenfalls mit Umschlägen eine angenehme Linderung und Kühlung erzielt werden. In manchen Fällen helfen eher warme Umschläge, doch das ist von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Vor allem bei kleinen Patienten muss einfach ausprobiert werden, was guttut.

Bei Bedarf können auch Schmerzmittel wie zum Ibuprofen verordnet werden. Auch gegen Ohrschmerzen und Fieber kann Ibuprofen oder Paracetamol hilfreich sein: Wichtig ist hier aber immer, Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten und keine Eigenmedikationen vorzunehmen!

Achtung:

Geben Sie Kindern auf keinen Fall Acetylsalicylsäure, das heißt Aspirin oder ASS. Dieser Wirkstoff kann zu lebensgefährlichen Komplikationen im Gehirn und in der Leber führen.

In der Apotheke können Sie auch abschwellende Ohrentropfen und Nasensprays kaufen. Bitte verwenden Sie Ohrentropfen aber ebenfalls nur nach Rücksprache mit dem Arzt an!

Bei sehr starken Entzündungen kann Ihr Arzt Ihnen auch cortisonhaltige Präparate verschrieben. Diese können zum Beispiel zur Anwendung kommen, wenn eine Hodenentzündung medikamentös behandelt werden soll.

Ein erkranktes Kind sollte nur breiige und leichte Kost zum Essen bekommen. Auf saure Getränke oder Speisen sollte unbedingt verzichtet werden, denn diese regen die Speicheldrüsen nur zusätzlich an.

Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass das Kind regelmäßig die Zähne putzt und auch den Mundraum mit desinfizierenden Lösungen ausspült.

Bei einer Hodenentzündung sollte strenge Bettruhe eingehalten und der Hoden am besten hochgelagert werden. Verläuft eine Orchitis schwerer, so muss unter Umständen mit entsprechenden entzündungshemmenden Arzneimitteln behandelt werden.

Ein infiziertes Kind sollte noch mindestens eine Woche nach dem Abklingen der Symptome nicht mit anderen Familienmitgliedern oder Kindern in Kontakt kommen, um eine Ansteckung des Umfelds zu vermeiden. Auch der Besuch des Kindergartens oder der Schule sollte frühestens neun Tage nach dem Ausbruch der Mumps-Erkrankung erfolgen.

Zusammenfassung kompakt – die wichtigsten Tipps für Eltern

Folgende Tipps können bei einer Mumps-Erkrankung eines Kindes sehr hilfreich sein:

  • Das Kind sollte zuhause bleiben, damit es möglichst keine weiteren Menschen aus dem nahen Umfeld ansteckt. Sprechen Sie im Idealfall immer mit Ihrem behandelnden Kinderarzt darüber, wann ein Kindergarten- oder Schulbesuch wieder stattfinden darf.
  • Bei Fieber oder anderen intensiv ausgeprägten Beschwerden sollte Bettruhe eingehalten werden.
  • Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vor allem dann, wenn Ihr Kind Fieber hat. Eine hohe Körpertemperatur können Sie auch mit kühlen Wadenwickeln senken.
  • Kühlen Sie die Ohrspeicheldrüsen des Kindes. In vereinzelten Fällen können auch warme Verbände helfen.
  • Geben Sie dem Kind leicht verdauliche und breiige Kost zu essen. Saure Speisen und Flüssigkeiten sind tabu, damit die kindlichen Speicheldrüsen nicht noch mehr arbeiten müssen.
  • Achten Sie auf regelmäßiges Zähneputzen und Gurgeln mit desinfizierenden Mundspülungen.
  • Mumps ist eine meldepflichtige Erkrankung. Somit muss sowohl der behandelnde Arzt, als auch das Gesundheitsamt von der Krankheit in Kenntnis gesetzt werden. Auch Gemeinschaftseinrichtungen wie etwa Kitas, Kindergärten oder Schulen sollten informiert werden.

Möglichkeiten der Prävention und Impfung

Eine zuverlässige Krankheitsvorsorge bietet nur die rechtzeitige Schutzimpfung mit einem Mumps-Lebendimpfstoff, das bedeutet, einem abgeschwächten Erreger.

Die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut rät unbedingt zu einem umfassenden Impfschutz gegen Mumps-Erkrankungen. Die Impfung heißt MMR-Kombinationsimpfung und schützt nicht nur gegen Mumps-Viren, sondern zusätzlich auch gegen Masern und Röteln.

Ein Einzelimpfstoff gegen Mumps-Viren ist hierzulande bislang noch nicht verfügbar.

Der Impfschutz wird bei Kindern in zwei Schritten aufgebaut:

  1. Die erste Schutzimpfung sollte im Alter von 11 bis 14 Monate erfolgen.
  2. Die zweite Schutzimpfung sollte frühestens 4 Woche nach der ersten Impfung oder spätestens gegen Vollendung des zweiten Lebensjahres erfolgen.

Die erste MMR-Schutzimpfung kann der Kinderarzt auch im Rahmen der U6-Früherkennkungsuntersuchung durchführen. Im Idealfall erfolgt die erste MMR-Impfung ab dem 9. Lebensmonat, aber in jedem Fall vor der Vollendung des 11 Lebensmonats, insbesondere dann, wenn das Kind eine Gemeinschaftseinrichtung besucht.

Ungeimpfte Kinder und Jugendliche sollten die Schutzimpfung so schnell wie möglich – mit zwei Impfdosen – nachholen.

Wie wird gegen Mumps-Viren geimpft?

Beim Impfstoff handelt es sich um einen sogenannten Lebendimpfstoff, das heißt um eine abgeschwächte Form der lebenden Erreger. Sie rufen im Allgemeinen gar keine, höchstens aber sehr milde Symptome hervor. Dennoch wird das Immunsystem angeregt, spezifische Antikörper gegen das Mumps-Virus zu bilden.

Der Impfstoff wird intramuskulär, das heißt in den Muskel injiziert. Das kann am Oberarm, am Oberschenkel oder seitlich am Po erfolgen.

Welche möglichen Nebenwirkungen können auftreten?

Die Schutzimpfung gegen Mumps-Viren ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Demnach treten Nebenwirkungen nur in den seltensten Fällen auf. Zum Beispiel kann es zu lokalen körperlichen Reaktionen rund um die Einstichstelle kommen, so etwa zu leichten Rötungen, Schmerzen oder Schwellungen.

In ganz vereinzelten Fällen kann es auch zu Abgeschlagenheitssymptomen oder leichtem Fieber kommen. Solche Impfreaktionen klingen aber nach wenigen Tagen von ganz alleine wieder ab.

Schwerere Nebenwirkungen der Schutzimpfung sind äußerst selten.

Kann eine Mumps-Erkrankung trotz Schutzimpfung auftreten?

Ja, es kann trotz Schutzimpfung zum Ausbruch einer Mumps-Erkrankung kommen, wenn das Kind beispielsweise nur die erste Impfdosis erhalten hat. Der vollständige Schutz ist also erst nach der zweiten Impfung sichergestellt: Danach ist man aber für Jahrzehnte beziehungsweise sogar lebenslang gegen die Krankheitserreger immun.

Ein Ausbruch einer Mumps-Erkrankung trotz vollständigem Impfschutz ist nur sehr selten.

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